Burnout
- ein Erklärungsversuch und ein Lösungsangebot
Die Anforderungen und Probleme, die Menschen in ein Burnout treiben, sind vielfältig. Umstrukturierungen, Angst vor Arbeitsplatzverlust (egal ob real oder „nur“ fantasiert), Geldsorgen, Mobbing, ständige Hektik, ein Mangel an Wertschätzung oder soziale Konflikte sind nur einige Ursachen, und bei jedem Individuum ist die Ausgangslage und die Gewichtung der Einzelfaktoren ein wenig anders. Nachgewisen ist, dass beim Burnout subjektive Bewertungen und Erwartungshaltungen bei der Bewältigung und beim Versuch der Lösungsfindungen zu den obigen Herausforderungen, eine zentrale Rolle einnehmen.
Statt Symptombekämpfung baut das Zürcher Ressourcen Modell auf Ressourcenförderung. Mit zunehmender Stärke der internen und externen Ressourcen geht, so konnte gezeigt werden, eine Abnahme der Burnout-Ausprägungen einher.
Unbenommen lässt sich ein Burnout meist nicht auf einzelne Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zurückführen; in der Regel liegt ein komplexes Wirkungsgefüge zugrunde. Als abgesichert gilt, dass ein Mensch in Abhängigkeit von seiner inneren Einstellung und den zur Verfügung stehenden Handlungsmustern mit schwierigen Lebensumständen, die ja jeden treffen können, mehr oder weniger gesunderhaltend umgehen kann. Im Zürcher Ressourcen Modell wird im Rahmen des Selbstmanagements an der inneren Haltung gearbeitet. Diese in der Person angesiedelten, internen Faktoren sind allemal die interessanteren, weil sie durch eigene Einflussnahme verändert werden können, und zwar unverzüglich und unter Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse. Hier muss weder die Politik, das gesamte Schulsystem oder das im Argen liegende Betriebsklima in einem Unternehmen oder der eine wie weitere, fragwürdige Führungsstil verändert werden.
Die Teilnahme an einem Seminar, besser Workshop oder Coaching mit dem Zürcher Ressourcen Modell befreit den Menschen somit aus der Opferhaltung. Das ZRM ermöglicht ihm wieder Selbstwirksamkeitserleben, die Basis für psychische und damit auch körperliche Gesundheit. Auch befreit es ihn von Fremdzielen bzw. inneren Antreibern, wie, „Sei perfekt!“, „Mach es allen recht!“, „Sei schnell!“, "Sei Allzeit-bereit!" oder „Streng dich immer an!“. Einen Selbsttest zu Ihren Inneren Antreibern / Ihren Fremdzielen finden Sie hier.
Ihr
Hartmut Neusitzer
Ø Gesund bleiben in der Schule Dr. Maja Storch, Yvonne Küttel, Ann-Christin Stüssi
Ø www.zrm.ch
Ø Ressourcen aktivieren mit dem Unbewussten; Frank Krause / Maja Storch