Menu
Startseite Startseite
Unsere Leistung Unsere Leistung
Ihr Nutzen Ihr Nutzen
Zürcher Ressourcen Modell Zürcher Ressourcen Modell
Aufgabenstellungen Aufgabenstellungen
vertiefende Infos zum ZRM vertiefende Infos zum ZRM
ZRM-Veröffentlichungen ZRM-Veröffentlichungen
Gesundheit Gesundheit
Burnout Burnout
Stress Stress
Über uns Über uns
Kontakt Kontakt
Impressum Impressum
Icon Druckerfreundlich
Druckoptimierte Version

Zürcher Ressourcen Modell im Ablauf

Das Zürcher Ressourcen Modell wurde in den 1990er Jahren von Frau Dr. Maja Storch und Herrn Dr. Frank Krause entwickelt. Es ist ein Selbstmanagement-Training, welches Menschen dabei hilft, immer öfter so zu handeln, wie sie es selbst wollen. Das ZRM beruht auf einem ressourcenorientierten Ansatz. Ausgangspunkt ist hierbei, dass jeder Mensch die meisten Ressourcen, welche er zur Lösung seiner Probleme benötigt, bereits in sich trägt.

Drei Kennzeichen betten das theoretische Modell und das Training, das zusammen mit der Theorie entwickelt wurde, in einen größeren Rahmen ein.

 
1. Integrationsabsichten:
Die Integration im Zürcher Ressourcen Modell findet auf zwei Ebenen statt. Erstens wird eine Verbindung zwischen Forschung und Praxis geschaffen, welche oft nicht hergestellt wird, und zweitens werden in diesem Modell unterschiedliche Theorien und Forschungsstränge vereint. Großen Wert wurde darauf gelegt, dass die verwendeten Theorien empirisch gut belegt sind und sie einen Nutzen für die Praxis erbringen. Im ZRM-Training werden beispielsweise Methoden aus der Psychoanalyse, der Verhaltens- und der Hypnotherapie eingesetzt sowie neurowissenschaftliche Befunde vermittelt.
 
2. Ressourcenorientierung:
Im Zürcher Ressourcen Modell wird davon ausgegangen, dass die meisten Ressourcen, welche ein Mensch zur Bewältigung seiner Probleme braucht, in ihm selbst vorhanden sind. Das Zürcher Ressourcen Modell verwendet den Ressourcenbegriff in Anlehnung an neurowissenschaftliche Konzepte. Unter Ressourcen werden neuronale Erregungsmuster verstanden (NervenzellenVerbände), die im Hinblick auf die Bedürfnisse, Absichten und Ziele, unterstützend wirken werden. Im ZRM-Workshop bzw. ZRM-Coaching lernt der Mensch, diese Erregungsmuster bewusst und/oder unbewusst erfolgreich zu aktivieren, was gleich bedeutend damit ist, so zu handeln, sich so zu verhalten, wie der Mensch das wirklich will und der Situation angemessen ist.
 
3. Transfereffizienz:
Im ZRM-Training wird besonders darauf geachtet, dass die Motivation der Teilnehmenden unterstützt wird, sodass der Lern- und Entwicklungsprozess als lustvoll und belohnend erlebt wird.

Eine wichtige Funktion für die Transfereffizienz übernimmt dabei der Ressourcenaufbau. So werden im Training systematisch individuelle Ressourcen aufgebaut, welche den Teilnehmenden in ihrem Alltag später zur Verfügung stehen und die ihre Handlungs-bereitschaft unterstützen. Die im ZRM-Training praktizierte Expertenunabhängigkeit erleichtert ebenfalls den Transfer. Die Teilnehmenden gelangen in den Besitz von Expertenwissen und festigen dieses in Kleingruppen, in welchen sie auch selbst als Coaches tätig werden. Am Ende des Trainings haben die Teilnehmenden erstens ein wichtiges Thema für sich erarbeitet und zweitens haben sie aber auch Wissen über psychologische Vorgänge erworben, das ihnen später dabei hilft, problematische Situationen eigenständig zu analysieren und auch zu bewältigen.


Aufbau des Workshops bzw. Seminars
Der sogenannte Rubikon-Prozess beschreibt die verschiedenen Reifestadien, die ein Wunsch
auf seinem Werdegang bis zur erfolgreichen Umsetzung durchläuft. Dieser inneren Logik folgt der ZRM-Workshop bzw. das ZRM-Seminar und ist somit stufenweise aufgebaut.

Die einzelnen Phasen des Rubikon-Prozesses:

Phase 1
Hier wird das Thema der Teilnehmer ressourcenorientiert betrachtet und untersucht, in wie weit unbewusste Motive dem bewussten Veränderungswunsch entgegenstehen.


Phase 2
Ist ein Handlungsziel bewusst verfügbar, kann es auch kommuniziert werden und hat sich zum Motiv gewandelt. Auch Motivkonflikte sind in diesem Stadium bewusst geworden und können abgewogen werden.

In Phase 2 wird das Ziel handlungswirksam ausgearbeitet.


Phase 3
Ist der Abwäge- und Suchprozess abgeschlossen und eine eindeutige Intention entstanden, spricht das Modell vom Übergang über den Rubikon. Dieses Stadium ist neben der bewussten Entscheidung für ein Ziel auch durch positive Emotionen und somatische Marker unterstützt.

Um das Ziel zu stabilisieren, wird in Phase 3 das neuronale Netz, welches das Ziel beinhaltet, stabilisiert (gebahnt), indem möglichst viele Ebenen der Informationsspeicherung angesprochen werden. Erinnerungshilfen werden installiert, die vielfäl-tige Sinne ansprechen. 

 
Der Rubikonprozeß

 Phase 1

Bedürfnis

Mein aktuelles Thema klären.
 

Phase 2

Motiv

Vom Thema zu meinem
Haltungsziel.
 
  Überquerung
des Rubikon 

 Phase 3

Intention

Vom Ziel zu meinem Ressourcenpool
 
 Phase 4

Vorbereitung

Mit meinen Ressourcen zielgerichtet planen, vordenken und handeln.
 
Phase 5

Handlung

Integration, Transfer und Abschluss.
 
 
= unbewusste
- Antriebe
- Wünsche
- Ideen
- Fantasien
- Visionen

Bewusstmach-ung durch die Arbeit mit positiven Fotos.
 

 

 
 
= bewusste
Wünsche
Ideen
Fantasien
Visionen

Von der Absicht, z.B.:
- Lebensfreude
- Gelassenheit
- Überblick

zur Formulierung eines handlungs-wirksamen Haltungsziels. 

 

 


Das Ziel auf verschiedenen Ebenen abspeichern und somit aktivierbar machen.

 

 

 

 

 

 


Sich selbst in die Lage versetzen, dem eigenen Ziel gemäß zu handeln, auch in kritischen und/oder unvorher-sehbaren Situationen.


Stabilisierung der Teilnehmer und Transfersicher-ung.

 

 

 

 



Phase 4
Hier wird die Wünschbarkeit und Erreichbarkeit des Ziels gestärkt. Die Absicht hat dann aus Sicht der Motivationspsychologie gute Aussichten zur Verwirklichung.

In Phase 4 werden die TeilnehmerInnen auf verschiedene Typen von Situationen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad vorbereitet, die bei der Verwirklichung ihres Ziels auf sie zu kommen werden.

Phase 5
Hier werden die TeilnehmerInnen schließlich auf unterschiedliche Weise stabili-siert, um ihre Ziele und neuen Handlungen auch außerhalb des Workshops durch-halten zu können.

Transfersicherung
Ein Qualitätsmerkmal des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM) ist die Bedeutung, die dem Transfer, also dem nachhaltigen Gelingen im (stürmischen) Alltag, beigemessen wird. „Vorkehrungen“ zur Transfersicherung werden sowohl während des Trainings als auch beim Übergang vom Training in den Alltag ergriffen. Als weitere, dem Transfer dienliche Maßnahme hat sich bewährt, drei bis sechs Monate nach Workshopabschluss eine Follow-up-Veranstaltung durchzuführen.

Die Follow-up-Veranstaltung findet in Absprache mit dem Auftraggeber innerhalb der nächsten drei bis sechs Monate nach dem Workshop bzw. dem Seminar statt. Dieses Treffen bietet die Möglichkeit, die bis dahin gemachten Erfahrungen auszutauschen, Erfolge zu verstärken und den persönlichen Entwicklungsprozess zu optimieren. Es hat sich gezeigt, dass bei diesen Follow-up-Veranstaltungen insbesondere folgende Punkte zur Sprache kommen:

 Zielerweiterung und Zielveränderung,
 Erarbeitung zusätzlicher Ziele und zugehöriger Ressourcen,
 Optimierung des Ressourceneinsatzes,
 Theoretischer Klärungsbedarf.

Im ZRM-Workshop bzw. im ZRM-Seminar oder auch im ZRM- Coaching geht es schlussendlich um Handlungskompetenz und Erweiterung des Handlungsrepertoires. In ihm wird der aktuelle wissenschaftliche Stand optimal berücksichtigt und genutzt – sowohl im Gesamtkonzept als auch in den einzelnen Verfahrensschritten.

Leitung und Umsetzung des Workshops, des Seminars oder Coachings:
Hartmut Neusizter

Kontakdaten:
siehe Impressum

 

 



Quelle: Selbstmanagement - ressourcenorientiert; Maja Storch / Frank Krause

 

 

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail